Sainthood

Der Pfad des Heiligen

Dem Aufbau unserer Seelen entsprechend hast du drei natürliche Herzen: das natürliche Herz deiner authentischen Persönlichkeit, das natürliche Herz deines nondualen Weisen und das natürliche Herz deines die Liebe erkennenden Heiligen. Nur sehr wenige haben bisher darum gewusst und niemand hat alle drei dieser natürlichen Herzen vollständig verkörpert. Diejenigen die wussten, dass sie mindestens eines dieser natürlichen Herzen haben und dieses oder diese dann erweckt haben, sind meistens spirituelle Lehrer geworden, deren Lehre weitreichend bekannt wurde.

In Personhood geht es darum, durch das Erwecken des Herzens deiner authentischen Persönlichkeit die Ängste davor zu heilen im Leben zu sein. In Sagehood geht es darum, durch das Erwecken des Herzens deines nondualen Weisen die Angst davor zu heilen nicht im Leben zu sein. Und in Sainthood geht es darum, durch das Erwecken deines die Liebe erkennenden Heiligen die Ängste zu heilen die damit assoziiert werden das Leben auf innewohnende und essentielle Weise zu sein – Ängste, die weder in Personhood noch in Saghood  zugänglich sind. Anders gesagt, berührt die Heilung der Ängste davor, im Leben und im Nicht-Leben zu sein, eine andere Ebene der Angst nicht, die mit der dritten Ursprungsangst der Seele assoziiert wird – derjenigen, das Leben an sich zu sein statt ein Wesen zu sein, das ‚durch’ das Leben geht.

In Personhood lernen wir also unser persönliches Leben absolut als unser eigenes zu leben - basierend auf emotionaler Heilung statt Einstellungen des Mentalkörpers oder Verhaltensmeilensteinen - ohne jemals Schuld für irgendeinen unserer gesunden Impulse zur Manifestation der Verkörperung gesunder, menschlicher Erfüllung zu empfinden. Diese Manifestation trägt keinerlei Valenzen der Aufopferung oder des Opfertums in sich. In Sagehood lernen wir, dass wir eigentlich überhaupt kein Leben in dem Sinne haben, wie wir es bisher definiert haben. Dies geschieht wenn wir bemerken, dass wir keine solide oder beständige Form erleben können, die wir als das Zentrum unseres so genannten Lebens als ‚Ich’ bezeichnen könnten. In Sainthood lernen wir nicht nur, dass unser Leben weitaus größer ist, als wir dies selbst als gesundes ‚Ich’ wahrnehmen können sondern auch, dass es eigentlich gar nicht unser eigenes ist, und es Gott gehört – wir in diesem dichten Reich der Erde in der Form unseres ‚Ichs’ Seine Lebenserfahrungen leben und erleben. In diesem Sinne ist das, was wir als Selbstempfinden des ‚Ichs’ erleben eigentlich nur ein subpersonaler Ausdruck des Bewusstseins des Schöpfers in menschlichen Seinsfrequenzen, die zuerst als Verkörperung des ‚Ich Bin’ und dann des ‚Ich Bin des Schöpfers’ zum Ausdruck kommen.

Die Reise zur Erherzung beinhaltet also folgende Richtwerte: zuerst das Erlangen des emotional reifen ‚Ich’ in Personhood; dann das des ‚Nicht Ich’ Sagehood; und schließlich das Erlangen des ‚Ich Bin’ und ‚Ich Bin des Schöpfers’ in Sainthood. Im Unterschied zu anderen Paradigmen – auf dem Mentalkörper basierende, ganzheitliche Landkarten, die niemals den Emotionalkörper und seine Vorrangstellung vor dem Mentalkörper und die Paradigmen zerschmetternden Ergebnisse einer solchen Unterscheidung mit einbeziehen – erlaubt dir Theohumanity, alle drei Ebenen der Errungenschaften ohne metaphysische oder praktische Widersprüche zu erfahren. Somit ist es das Ziel der Sainthoodpraxis in die Wahrheit hinein zu leben und als sie zu leben, dass alles Leben nur der Macher-Schöpfer Aspekt Gottes ist, der Sich in und durch Seine holonischen, sich ihrer selbst bewussten Versionen Seines Selbst – die wir Menschen nennen – zum Ausdruck bringt.

In der Sainthoodpraxis von Theohumanity geht es um das Erschaffen einer Beziehung mit dem Macher-Schöpfer und Seinen Schöpfungen, was zwei Praxisvektoren mit sich bringt: die auf die Schöpfung bezogene Sainthood und die auf den Schöpfer bezogene Sainthood. In der auf die Schöpfung bezogenen Sainthoodpraxis lernst du das Bewusstsein des ‚Ich Bin’ zu verkörpern – etwas, von dem du in bestimmten esoterisch spirituellen Kreisen vielleicht schon gehört hast. Und in der auf den Schöpfer bezogenen Sainthood lernst du eine energetisch vitale und echte, persönliche Beziehung mit deinem Elternteil, dem Macher-Schöpfer aufzubauen.

In Theohumanity ist also das Ziel wahrer Sainthoodpraxis zuerst die Begegnung mit dem Allseinsaspekt Gottes, was durch die auf die Schöpfung bezogene Sainthoodpraxis geschieht. Dem folgt durch die auf den Schöpfer bezogene Sainthoodpraxis die Begegnung mit dem Macher-Schöpfer Aspekt des Lebendigen Gottes. Die Angst, um die es in unserer Schrittweisen Heilung auf dem Weg zum Erlangen dieser beiden Vektoren geht, betrifft die dritte Seelenursprungsangst vor der Hingabe unseres Lebens und Seins an ein unsichtbares und mysteriöses, spirituelles ‚System’, innerhalb dessen wir immer und in allen Dimensionen des Seins und Seines ursprünglichen Urhebers leben.